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	<title>FabiRadi’s Blog &#187; Studium</title>
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	<description>kleine Geschichten und Erlebnisse, manchmal auch etwas technisch ...</description>
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		<title>4100 Microchips gekauft</title>
		<link>http://www.fabian-rademacher.de/blog/2010/02/06/4100-microchips-gekauft/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 19:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bentley]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Nee, nee. Keine Angst. Nicht &#8220;in echt&#8221;  .  Aber wir haben einen ziemlich guten Preis gemacht! Immer noch nicht verstanden? Meine erste richtige Verhandlung (Negotiation) ist erfolgreich beendet.

Jetzt mal von vorne:

Eine von meinen drei Kursen in diesem Semester ist Verhandeln.
Jede Woche wird &#252;ber etwas anderes verhandelt, entweder in einer Gruppe oder 1:1.
Nach einem unbewerteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nee, nee. Keine Angst. Nicht &#8220;in echt&#8221; <img src='http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .  Aber wir haben einen ziemlich guten Preis gemacht! Immer noch nicht verstanden? Meine erste <em>richtige</em> Verhandlung (Negotiation) ist erfolgreich beendet.<span id="more-194"></span></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-195" title="_44057547_chip2_203" src="http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/44057547_chip2_203.jpg" alt="" width="203" height="152" /></p>
<p>Jetzt mal von vorne:</p>
<ul>
<li>Eine von meinen drei Kursen in diesem Semester ist <strong>Verhandeln</strong>.</li>
<li><strong>Jede Woche</strong> wird &#252;ber etwas anderes verhandelt, entweder in einer Gruppe oder 1:1.</li>
<li>Nach einem <strong>unbewerteten Test</strong> in der letzten Woche, wo ich mit einer Chinesin ein Klavier, einen Schreibtisch und einen Orienttepich verkauft habe, ging es dieses Mal wirklich um etwas.</li>
<li>Verhandeln lernt man nicht aussschlie&#223;lich aus B&#252;chern, sondern nur durch <strong>viel &#220;bung</strong>!</li>
<li>Wir haben <strong>3 oder 4 Stunden</strong> herumverhandelt (wei&#223; ich nicht mehr so genau). Warum macht man das <em>nur</em> f&#252;r einen Uni-Kurs? Tja, das Ergebnis bestimmt deine Note!
<ul>
<li>Die Noten gehen hier von 0 bis 4.0, wobei eine 4.0 die beste Note ist. Das entspricht aber nicht 1+, weil man die in Deutschland nicht so leicht erreicht.
<ul>
<li>Selbst mit leichten Schw&#228;chen ist eine 4.0 m&#246;glich.</li>
<li>Eine 3.7 ist relativ gut.</li>
<li>Bei 3.3 wird es schon so &#8220;naja&#8221;.</li>
<li>3.0 ist deutlich peinlich</li>
<li>alles darunter gibt es eher nicht (offiziell ist 2.7 die letzte m&#246;gliche Note in den meisten Kursen)</li>
</ul>
</li>
<li>Beim ausgeglichenem Ergebnis: 3.5/3.5 (etwa 2/2)</li>
<li>Leicht besseres Ergebnis einer Seite: 3.3/3.7 (2-/2+)</li>
<li>Eine Seite gewinnt hoch: 2.0/4.0 (4-/1)</li>
<li>Ergebnis ist Quatsch oder enth&#228;lt Rechenfehler, oder, oder: 0/0 (6/6)
<ul>
<li>Rechenfehler? Na, und? Sowas kann einen vor Gericht f&#252;hren und muss deshalb vermieden werden.</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li>Jede Seite bekommt jeweils eine Woche vorher <strong>geheime Informationen</strong>, um sich vorbereiten zu k&#246;nnen.</li>
<li>F&#252;r die Verhandlung hat man <strong>24 Stunden Zeit</strong> (klingt lustig, ist aber wirklich so!)</li>
<li>Findet man <strong>keine Einigung</strong>, muss jeder dar&#252;ber einen 2-seitigen Aufsatz schreiben, der maximal eine 3.0 (3+?) bekommen kann.</li>
<li><strong>Absprachen</strong> nach dem Moto: &#8220;Komm, lass und 3.5/3.5 machen und dann abhauen&#8221; sind nicht sehr klug. Was ist, wenn die andere Seite falsche Informationen pr&#228;sentiert?
<ul>
<li>Darf etwa gelogen werden? Der Prof mag es zwar nicht, sagt aber auch, dass das Leben eben so ist. Man sollte immer vorsichtig sein.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Puh! Das ist echt <strong>anstrengend</strong> gewesen! Die Idee ist wirklich gut. Wie bekommt man eine Horde junger Leute dazu, ernsthaftes Verhandeln zu &#252;ben ohne sich schnell aus dem Staub zu machen? Das Verhandlungsergebnis bestimmt die Note! Und, von wegen: Beide haben einen guten Job gemacht und bekommen eine 4.0 oder so! Ha! Nur eine Gruppe kann so enden, wenn &#252;berhaupt!</p>
<p>Erst habe ich gedacht: <strong>Was f&#252;r ein Bl&#246;dmann!</strong> Meint, er w&#228;r&#8217; der gro&#223;e Held und darf willk&#252;rlich &#252;ber unsere Noten bestimmen. Aber ehrlich gesagt ist das eine gute Sache. Wenn man in der Fahrschule seine Theoriestunden macht, dann denkt man auch erst, alles w&#228;re so einfach. Dann sitzt man im Auto und muss schnelle Entscheidungen treffen und Situationen einsch&#228;tzen. Das ist beim Verhandeln auch so.</p>
<h3>Wieso Verhandeln?</h3>
<p>Was soll das mit dem Verhandeln? Will ich irgendwo gro&#223; ins Gesch&#228;ft einsteigen? Nein, aber man muss <strong>&#252;berall im Leben</strong> verhandeln und eben auch im Job:</p>
<ul>
<li>Eltern und Kinder &#252;bers Taschengeld und lange Aufbleiben</li>
<li>Mieter und Vermieter &#252;ber die Miete und weitere Konditionen</li>
<li>Autoverk&#228;ufer mit dem Interessenten &#252;ber den Preis (da bin ich &#252;berhaupt nicht gut drin!)</li>
<li>Zwei Partner &#252;ber den n&#228;chsten Urlaub (oder die n&#228;chste Fernsehsendung)</li>
<li>Freunde &#252;ber das Abendprogramm (Kneipe, Kino, Spieleabend, &#8230;)</li>
<li>Chef und Mitarbeiter &#252;ber das Gehalt</li>
<li>Kunde und Lieferant &#252;ber Produkte oder Dienstleistungen</li>
<li>Politiker &#252;ber Gesetzte</li>
<li>Regierungen und Terroristen &#252;ber Geld, Geiseln und Gefangene</li>
<li>Nachbarn &#252;ber die H&#246;he des Gartenzauns</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>In den meisten F&#228;llen ist die Beziehungen untereinander am wichtigsten. Selten setzt man die f&#252;r einen gro&#223;en Gewinn (oder Betrug) auf seiner Seite aufs Spiel.</p>
<p>Unser Ergebnis? Wir haben 4100 Mikrochips von $1380 auf $730 heruntergehandelt. Die weiteren Konditionen darf ich hier nicht schreiben, weil das ja in n&#228;chsten Kursen wieder dran kommt und man diese Infos nicht weitergeben darf (es geht schlie&#223;lich um Kurs-Noten).</p>
<h3>Cold Calling</h3>
<p>Noch so eine klasse Sache vom Prof.  Wir m&#252;ssen zu jeder Woche einiges aus drei B&#252;chern lesen (40-150 Seiten), dazu Notizen machen und damit Fragen beantworten k&#246;nnen. Wir brauchen nicht aufzeigen, er nimmt sowieso die Leute dran, die er m&#246;chte. Das geht reihum und ist deshalb auch fair.</p>
<p>Er fragt dann: &#8220;Fabian, wie nennt man die Verhandlungsmethode, bei der die Beziehung zur anderen Seite am besten gewahrt wird?&#8221; Wenn man dann &#8220;<a title="Principled Negotiation (EN) = Harvard Konzept (DE)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harvard-Konzept">Principled Negotiation</a>?&#8221; antwortet, sagt er &#8220;falsch!&#8221; und alle sind verwundert. &#8220;War das eine Frage oder eine Antwort?&#8221;. &#8220;Ach so, Principled Negotiation!&#8221;. &#8220;Richtig!&#8221;. &#8220;(Bl&#246;dmann &#8230; *grummel* ) <img src='http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> &#8221;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3593374404"><img class="alignleft size-medium wp-image-196" title="WvOkMfJ2pyzzw5e0y" src="http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/WvOkMfJ2pyzzw5e0y-225x345.jpg" alt="" width="158" height="241" /></a>Er versucht auch, dass man gleich die Konzepte anwendet. Einmal hat er bei einer komplett richtigen Antwort auf eine Frage geantwortet: &#8220;Das war die l&#228;cherlichste Antwort, die ich bisher geh&#246;rt habe!&#8221;. Alle waren wieder baff, dass der Kurs (angeblich) so schwer ist. Die Antwort ging darum, dass man sich nicht von pers&#246;nlichen Angriffen in die Ecke dr&#228;ngen lassen soll, sondern einfach zur&#252;ck fragt, wie das gemeint sein soll. Das hat dann auch gut geklappt und alle waren wieder zufrieden. Es war also nur ein Test, um zu sehen, ob das Lernen nur in der Theorie klappt oder auch angewendet werden kann. Mit dem Prof verhandelt man ja auch irgendwie &#252;ber die Noten &#8230;</p>
<p>Der Prof ist ein bisschen wie ein <strong>schlauer Onkel</strong> (alt und mit grauen Haaren), der einem Anekdoten aus dem Leben erz&#228;hlt, damit man daraus eine Lehre zieht. Der Kurs ist anders und macht Spa&#223;. Und man lernt wirklich gute Sachen, die einem nicht nur im Beruf was bringen.</p>
<p>&#220;brigens: Wenn beide Seite die <strong>Methode</strong> kennen, ist das nicht etwa schlecht, sondern sogar von Vorteil. Wer also Interesse hat, kann sich eine anschauliche Erkl&#228;rung dazu durchlesen: <a href="http://www.rhetorik.ch/Harvardkonzept/Harvardkonzept.html">Das &#8220;Harvard&#8221;-Verhandlungs Prinzip</a>. Aus einer Rezension:</p>
<blockquote><p>Dieses Buch ist eben <strong>keine Ansammlung fieser Verhandlungstricks</strong> (wie viele andere Werke zum Thema), vielmehr geht es um das partnerschaftliche Verhandeln: um L&#246;sungen, von denen beide Seiten etwas haben.</p>
<p>Dabei backen die Autoren keinen Friede-Freude-Eierkuchen-Text, sondern bleiben dicht an der Praxis. So wird zum Beispiel empfohlen, man solle nicht so sehr auf die Position des Verhandlungspartners achten, mehr auf dessen Interesse. Diesen Punkt machen die Autoren an einem Beispiel deutlich: Zwei Schwestern streiten sich um eine Orange, eine will Saft pressen, die andere einen Kuchen backen aus der Schale. Also teilen sie die Orange in der Mitte, weil sie nur die Positionen sehen (&#8220;Ich will m&#246;glichst viel von der Orange!&#8221;). Beim Blick auf das Interesse h&#228;tten beide zu 100 Prozent zufrieden gestellt werden k&#246;nnen: eine durch die ganze Orangenschale, die andere durch das gesamte Fruchtfleisch. Dieses Rezept l&#228;sst sich auf viele Verhandlungen im Gesch&#228;ftsleben &#252;bertragen.</p></blockquote>
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		<title>Das &#8220;gebrauchte&#8221; Lehrbuch</title>
		<link>http://www.fabian-rademacher.de/blog/2010/01/22/das-gebrauchte-lehrbuch/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 18:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bentley]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[oder: wenn man weniger bezahlt, bekommt man eben auch weniger Qualit&#228;t.
Bei den vielen (und teilweise unversch&#228;mt teuren) Lehrb&#252;chern versuche ich doch hier und da m&#246;glichst viel $$$ zu sparen.  So auch bei Agile Project Management with SCRUM. Die gebrauchte Version kostet statt 39 Dollar eben nur 18.xx, was mir vern&#252;nftiger erschien. Die Buch-Zust&#228;nde sind in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder: wenn man weniger bezahlt, bekommt man eben auch weniger Qualit&#228;t.</p>
<p>Bei den vielen (und teilweise unversch&#228;mt teuren) Lehrb&#252;chern versuche ich doch hier und da m&#246;glichst viel $$$ zu sparen.  So auch bei <a href="http://www.amazon.com/Agile-Project-Management-Microsoft-Professional/dp/073561993X">Agile Project Management with SCRUM</a>. Die gebrauchte Version kostet statt 39 Dollar eben nur 18.xx, was mir vern&#252;nftiger erschien. Die Buch-Zust&#228;nde sind in feine Kategorien unterteilt und meines war in &#8220;kann <strong>Markierungen</strong> enthalten&#8221;. <span id="more-184"></span><a href="http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/agile-used.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-185" title="agile-used" src="http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/agile-used-225x264.jpg" alt="" width="225" height="264" /></a>Es mag ja sch&#246;n sein, wenn sich jemand schon die Arbeit macht, alles wichtige mit einem Textmarker <em>anzumalen</em>, nur gibt es eben solche und solche Ansichten. Das heute eingetroffene Buch hat:</p>
<ul>
<li>Abdr&#252;cke einer <strong>Kaffeetasse</strong> auf der Vorderseite</li>
<li>Unterstreichungen, Einkreisungen und Pfeile mit <strong>lila-farbenem Kuli</strong> auf der R&#252;ckseite</li>
<li>&#196;hnliche <strong>Markierungen</strong> im Inhaltsverzeichnis</li>
<li>ein sauber-markiertes und kommentiertes <strong>Vorwort</strong>.</li>
</ul>
<p>Letzteres wollte ich euch nicht vorenthalten. Gl&#252;cklicherweise sind die restlichen 160 Seiten vollkommen frei von irgendwelchen gut-gemeinten Zeichnungen.</p>
<p>Fazit: N&#228;chstes Mal &#252;berlege ich doch ein zweites Mal, ob ich nicht &#8220;<strong>fast neu</strong>&#8221; bestelle &#8230;</p>
<h3>Meine L&#246;sung?</h3>
<p>Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen! Also habe ich das Buch bei Amazon aufgerufen, die Vorschau angezeigt und <strong>alle dreckigen Seiten abfotografiert</strong>. Ich kann mit <em>diesen</em> Markierungen nicht leben. Das Buch muss schon sauber sein &#8230;</p>
<p><a href="http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/agile-used2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-186" title="agile-used2" src="http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/agile-used2-225x168.jpg" alt="" width="225" height="168" /></a>Au&#223;erdem diente mir Birgit&#8217;s <strong>Nagellackentferner</strong> als wunderbarer Kuli-Killer auf der glatten R&#252;ckseite. Die tiefen Abdr&#252;cke kann man in Licht noch gut erkennen (s. links). So hatte es was Gutes, dass der Nagellackentferner hier geblieben ist. Sonst h&#228;tte er vielleicht in M&#252;nchen noch <a title="heute.de: &quot;Nach Sprengstoff-Alarm: R&#228;tselraten am Flughafen M&#252;nchen&quot;" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8014780,00.html">Sprengstoffalarm</a> ausgel&#246;st &#8230; <img src='http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Veronika, der Lenz ist da!</title>
		<link>http://www.fabian-rademacher.de/blog/2010/01/19/veronika-der-lenz-ist-da/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 03:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bentley]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag ist sowohl eine R&#252;ckschau, als auch eine Vorschau. Heute hat das Fr&#252;hlingssemester (Vorschau) begonnen und der Titel ist ein Beispiel daf&#252;r, dass Texte nicht nur einzelne W&#246;rter und direkte Bedeutungen haben, sondern auch indirekte Meta-Informationen. Einige &#8212; besonders Menschen &#8212; erkennen diese &#8220;Wortkette&#8221; als Titel eines alten Liedes, andere &#8212; besonders Computer &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag ist sowohl eine <em>R&#252;ckschau</em>, als auch eine <em>Vorschau</em>. Heute hat das <strong>Fr&#252;hlingssemester</strong> (Vorschau) begonnen und der Titel ist ein Beispiel daf&#252;r, dass Texte nicht nur einzelne W&#246;rter und direkte Bedeutungen haben, sondern auch indirekte <strong>Meta-Informationen</strong>. Einige &#8212; besonders Menschen &#8212; erkennen diese &#8220;Wortkette&#8221; als Titel eines alten Liedes, andere &#8212; besonders Computer &#8212; eben nicht (R&#252;ckschau). <span id="more-182"></span></p>
<h3>Winter Intensive</h3>
<p>In der letzten Woche hatte ich eine <strong>Intensiv-Phase mit nur einem einzigen Kurs</strong>, der aber 5 volle Tage Vorlesung bedeutete: <em>Information Architecture for the World Wide Web</em>. Sowas sagt nur denen etwas, die sich damit auskennen oder aber alle Teile richtig &#252;bersetzen k&#246;nnen. Bei Computern ist es &#228;hnlich und darum ging es in dem Kurs. Menschen k&#246;nnen sich die Bedeutung von Texten und Bildern oftmals herleiten, Computer (oder: Suchmaschinen) brauchen dabei Hilfe. Es ging um das <strong>Semantic Web</strong>, eine Art <em>Weiterentwicklung des bestehendes Internets</em>, das um Informationen erg&#228;nzt wird, die f&#252;r Computer lesbar sind.  Zum Beispiel k&#246;nnte man den Beitrags-Titel (f&#252;r Menschen unsichtbar) so kennzeichnen, dass klar wird: Dies ist ein <a title="Text zu &quot;Veronika, der Lenz ist da&quot;" href="http://www.comedian-harmonists.de/texte.htm#veronika">Lied der Commedian Harmonist</a> aus den 1930er Jahren (zum <a title="Video &quot;Veronika, der Lenz ist da&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=CwcmWBFPicA"><strong>Video</strong> bei youTube</a>).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-183" title="comedian_harmonists1930" src="http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/comedian_harmonists1930.jpg" alt="comedian_harmonists1930" width="400" height="280" /></p>
<p>Interessant wird das bei Adressen, Terminen, B&#252;chern, Filmen, Produkten und vielen weiteren Dingen, die von Menschen ganz einfach als solche erkannt werden. Wenn die Daten auf den Internetseiten vern&#252;nftig gekennzeichnet sind, macht es uns die Suche nach den gew&#252;nschten Informationen deutlich einfacher.</p>
<p>Damit ich auch einen Schein (3 Credits) daf&#252;r bekomme, muss ich noch eine <strong>Hausarbeit</strong> schreiben. Das Thema: Wie kann man RDFa sinnvoll in Web-Projekte integrieren.</p>
<p>&#220;brigens war die Vorlesung bei einem Prof, der mich vom Namen her an einen Lehrer am Gymnasium erinnert hat. Es wurde immer von <strong>Mr. Backels</strong> gesprochen bis ich irgendwann den Namen gelesen habe: <em>Buchholz</em>. Sehr lustig. Da wurden Erinnerungen wach &#8230; aber: er ist in keinster Weise wie der ber&#252;hmte Verler Geschichtslehrer.</p>
<p>&#220;brigens 2: Statt dem deutschen &#8220;We-we-we&#8221; f&#252;r Internetseiten muss man hier &#8220;Dabbeljuh-dabbeljuh-dabbeljuh&#8221; sagen, was mich an den <strong>Zungenbrecher</strong> <a title="Fischers Fritz fischt frische Fische..." href="http://www.gratis-gedicht.de/Reime_13/Kinderreime_54/Fischers-Fritz-fischt-frische-Fische-Frische_689.html">Fischer&#8217;s Fritz</a> erinnert. Als Abk&#252;rzung sagt man &#8220;Dab-dab-dab&#8221;, oder auch &#8220;Three-Dab&#8221;.</p>
<h3>Spring Semester</h3>
<p>Das neue Semester hat heute angefangen. Gestern war <em>Martin-Luther-King-Day</em>, also frei. Ich habe mich dieses Mal f&#252;r folgende Kurse (frei &#252;bersetzt) entschieden:</p>
<ul>
<li><strong>Usability messbar</strong> machen (Measuring the User Experience)</li>
<li><strong>agiles Projektmanagement</strong> mit SCRUM (Managing a User-Centered Design Team)</li>
<li><strong>Verhandeln</strong> (Negotiating)</li>
</ul>
<p>Letzteres ist ein <em>Wahlpflichtfach</em> aus dem Business-Bereich. Ich lese daf&#252;r grad das Buch <a title="&quot;Getting to Yes&quot; bei amazon.de" href="http://www.amazon.de/Getting-Yes-Negotiating-Agreement-Without/dp/0140157352/">Getting to Yes</a>. Es dreht sich nicht nur um Verhandeln im Beruf, sondern um <strong>jegliches Verhandeln</strong> bis hin zum Autokauf oder dem Zeitpunkt, wann die Kinder am Samstag im Bett sein sollen. Es ist also durchaus <strong>f&#252;r alle Lebenslagen n&#252;tzlich</strong>. Ein Beispiel daraus, das jeder nachvollziehen kann:</p>
<blockquote><p>Zwei Kinder streiten sich um die letzte Apfelsine, die von Weihnachten &#252;brig geblieben ist. Die <strong>Mutter entscheidet fair</strong>, dass jeder eine H&#228;lfte bekommt. Das eine Kind isst die Frucht und l&#228;sst die Schale liegen. Das andere Kind nimmt sich die Schale und nutzt sie mit ihrer H&#228;lfte f&#252;r einen Kuchen. Fazit: Die <strong>Interessen</strong> der Verhandlungspartner sind nicht immer auf den ersten Blick sichtbar.</p></blockquote>
<p>Ein weiteres Beispiel dreht sich um Methoden, <strong>Probleme</strong> zu l&#246;sen:</p>
<blockquote><p>Es ist nur noch <strong>ein einziges Br&#246;tchen</strong> &#252;ber und zwei Geschwister wollen jeweils eine H&#228;lfte haben. Wie aber kann man es m&#246;glichst gerecht teilen, wenn die Mutter nicht da ist? Die L&#246;sung: der eine schneidet und die andere entscheidet dann, welche H&#228;lfte sie haben m&#246;chte. So ist der &#8220;Schneider&#8221; gezwungen, das Br&#246;tchen m&#246;glichst so zu teilen, dass er <strong>mit beiden H&#228;lften zufrieden</strong> w&#228;re.</p></blockquote>
<h2>Pers&#246;nliches <img src='http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </h2>
<p>Ich m&#246;chte au&#223;erdem dem Wunsch vieler nachkommen, mal <strong>etwas &#252;ber mich selbst</strong> zu schreiben.</p>
<p><strong>Mir geht es im Moment sehr gut</strong>. Im Gegensatz zum ersten Semester, bei dem so vieles unklar war, kenne ich ja jetzt schon den Ablauf hier. Ich habe mein Apartment und Zimmer eingerichtet und einen gewissen Rhythmus. Ich habe zudem nicht 4, sondern nur 3 Kurse genommen, weil ich mir etwas weniger Arbeitslast antun m&#246;chte. Es ist vielleicht nicht immer die durchgehende zeitliche Belastung, die nervig ist, sondern eher der st&#228;ndige Druck, noch dies und das machen zu m&#252;ssen. Entgegen meiner Erfahrungen aus der FHDW-Studienzeit muss ich hier viel f&#252;r die Vorlesungen vorarbeiten (manchmal &#252;ber 100 Seiten lesen) und nacharbeiten, sodass reine Vorlesungszeit eher nebens&#228;chlich ist.</p>
<p>Dass ich <strong>Birgit</strong> nicht hier bei mir habe, ist zwar nicht sch&#246;n, aber der Zeitraum ist absehbar. Skype (Video-Telefon) hilft uns, den Kontakt aufrecht zu halten. Wir haben meist einen Kaffee/Tee dabei und unterhalten uns &#252;ber alles m&#246;gliche. Dabei spielt die Mimik eine wichtige Rolle. Es klappt wirklich besser als Telefonieren, weil man sich nicht nur auf den Wortlaut und Tonfall konzentrieren muss, sondern auch die Gesichtsz&#252;ge dabei sieht. Au&#223;erdem kann ich ihr alle <em>Sorgen und Probleme</em>, die mal auftreten, mitteilen. Das ist mir sehr wichtig. Den <em>Kulturschock</em>, den man uns in der Einf&#252;hrungswoche f&#252;r etwa die Mitte der Studienzeit prophezeit hat, konnte ich durch ihr Zuh&#246;ren bestimmt ersatzlos an mir vor&#252;bergehen lassen. Da haben die Chinesen es schon schwieriger &#8230;</p>
<h3>Was ist noch nicht klar?</h3>
<ul>
<li>Vielleicht gehe ich im April und/oder im Mai auf eine <strong>Konferenz</strong>.
<ul>
<li><a title="CHI (ACM Conference on Human Factors in Computing Systems)" href="http://www.chi2010.org/">CHI 2010</a> in Atlanta</li>
<li>oder <a title="Usability Professionals' Association – International Conference" href="http://www.upassoc.org/conference/2010/">UPA 2010</a> in M&#252;nchen</li>
</ul>
</li>
<li>Vielleicht kommt <strong>Birgit nochmal &#8220;vorbei&#8221;</strong> (oder ich nochmal nach Deutschland), bevor ich hier fertig bin. Das h&#228;ngt auch von der M&#252;nchen-Konferenz ab. Vielleicht l&#228;sst sich da was verbinden.</li>
<li>Vielleicht mache ich im <em>Sommer</em> noch ein <strong>Praktikum</strong> &#8212; mehr verrate ich aber noch nicht <img src='http://www.fabian-rademacher.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8212; wenn es klappt, wird es gut.</li>
</ul>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">
<p>Verhandelnhttp://www.comedian-harmonists.de/texte.htm#veronika</p>
</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">http://www.youtube.com/watch?v=CwcmWBFPicA</div>
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