Kategoriearchiv für „USA 2008“

Bus kaputt? Spontanhochzeit!

Der Busfahrer hat während der Rundfahrt in Vegas vorgetäuscht, dass der Bus kaputt wäre. Wir mussten auf Taxen warten und konnten dies in einer Wedding Chapel tun. Zur Überraschung aller kam auf einmal ein singender Elvis aus einer Tür und hat uns 15 Minuten unterhalten. Zwei Leute von der Tour wurden zur Unterhaltung aller „verheiratet“. Draußen wartete schon ein echtes Paar, das es nicht ganz toll fand, dass wir vor so über die Wedding-Sache lustig gemacht haben. Aber: wer heiratet schon in Las Vegas?!

Las Vegas

Zwei Tage haben wir in Vegas verbracht und einiges erlebt. Erst einmal ist es mal wieder verdammt heiß wie in Phoenix auch. Es ist auch alles ziemlich groß und mächtig. Die einzelnen Hotels verbrauchen riesige Flächen. In jedem Fall kann man immer auch diverse Glücksspiele und hunderte von einarmigen Banditen machen. Darüberhinaus läuft in jedem Hotel mindestens eine große Show.
Wir waren am ersten Abend italienisch essen, danach auf einer Rundfahrt durch das beleuchtete Vegas und anschließend in einer Disco im MGM Grand. Da die Getränke in den großen Hotels unerhört teuer sind, haben wir auf der Tour im „alten“ Vegas (Golden Nugget und der winkende Cowboy) günstige Brinks gekauft. Für mich war der viele Verkehr überraschend. Es gibt Kreuzungen mit 13 Spuren! Zu Spitzenzeiten stauen sich selbst dort die Autos.
Den nächsten Tag haben wir dazu genutzt, einige Hotels und Casinos anzuschauen. Aufgrund der Größe sind dort auch meist Shopping-Meilen (wie das CentrO) IM Hotel integriert. Im Venetian ist auch der Himmel nachgebildet und dem verkleinerten Marcusplatz fehlen eigentlich nur die Tauben! Selbst singened Gondelfahrer rudern Touristen durch den Kanal (immer noch alles drinnen!). Lediglich die Temperatur ist nicht richtig, was aber nicht schlimm ist, weil man es draußen kaum lange aushalten kann. Deshalb hält man sich sehr gerne drin auf und läuft sich dort die Haxen wund.
Abends waren wir in einer Varietee-Show, die teuer aber kurz und nicht so toll war. Wir hätten doch besser eine „richtige“ Vegasshow besuchen sollen, auch wenn die teurer gewesen wäre. Nach eine Fahrt in einer Limosine mit 34 Leuten (fast ein Bus) wurden wir im Studio 54 abgeliefert. Komische Türsteher haben immer nur drei oder vier Leute hereingelassen, obwohl drinnen genug Platz war. Das macht es halt „wichtiger“. So toll war es da dann auch nicht. Einige sind direkt von dort zum Frühstück. Wir brauchten aber doch ein paar Stunden Schlaf. Auf die Dauer ist so eine Contiki-Tour doch etwas anstrengend.
Am nächsten Morgen sind wir mit Verspätung losgefahren, weil einige verschlafen haben. Der Tourmanager meinte, dass es jedesmal in Vegas so ist. Selbst der Manager hat etwas verschlafen. Es war auch erst um 4 Uhr wieder im Hotel.

Hubschrauberflug mit Höhen und Tiefen

Der Flug war wirklich gut. Allerdings saß ich hinten zwischen zwei ziemlich kräftigen Männern, die die Sicht zum Fenster teilweise komplett blockiert haben. Ich war ganz schön genervt davon, weil ich ja auch dasselbe bezahlt habe wie die anderen. Und ich kann ja von den anderen auch nicht verlangen, dass sie mir die Sicht freimachen. Birgit saß dagegen vorne neben dem Piloten und konnte sogar nach unten schauen. Ich habe mich danach erstmal richtig beschwert und einen Preisnachlass verlangt. Mein Chef sagt immer: „Wenn man sich ärgert, soll man seinem Ärger auch Luft machen und ruhig bei denen, über die man sich ärgert.“ Der Typ an der Information wollte mir das Souvenir-Foto statt für 20 Dollar umsonst geben, aber das fand ich schon eine Frechheit. Mein Reiseleiter hätte einen weiteren Flug herausschlagen können, was aber wieder alles verzögert hätte und wir wollen ja noch etwas vom Canyon von unten sehen. Nach eine Rücksprache mit Birgit kam mein Reiseleiter auf mich zu und konnte doch noch ca. 30% und das Foto herausholen. Das ist okay und jetzt sind wir wieder auf dem Weg zur Südkante. Ich hab ja auch was gesehen, wollte aber wirklich nicht den vollen Preis bezahlen. Birgit hat von vorne richtig gute Fotos machen können. Also belassen wir es bei dem Rabatt und nehmen auch das Foto.

Der erste Blick auf den Grand Canyon

Da sind wir nun an einem der sieben (natürlichen) Weltwunder. Unser Tourpost_contente hatte eine tolle Idee und hat ein Seil ausgerollt, am dem wir uns alle festgehalten haben. Dann sind wir mit geschlossenen Augen die letzten 20m bis zum Rand gelaufen und haben sie erst dann aufgemacht. Man kennt ja Bilder vom Grand Canyon, aber die wirkliche Große kann man nicht in einem Foto festhalten. Das beeindruckende ist, dass man vor einem riesigen „Loch“ steht und z.B. 26 km weit und fast 1,5 km tief blicken kann.während man ewig nur geradeaus und ohne Berge übers Land fährt, kommt auf einmal dieser Abgrund mit dem Canyon. Es fängt nicht langsam an, sondern ist einfach da. Wir sind hier auf 2100 m Höhe auf einem Hochplateau, das größer als der Staat Arizona ist. Der Colorado River (fließt von den Rocky Mountains bis in den Golf von Mexiko) hat zusammen mit starken kurzen Regen den lockeren Wüstenboden langsam abgetragen. Mehr dazu könnt ihr sicher bei Wikipedia nachlesen. Morgen haben wir den ganzen Tag hier. Birgit und ich machen einen Hubschrauberflug.

Sedona im Red Rock Country

Viele Western sind hier gedreht und es war auch der Ort für unser Gruppenfoto. Wir befinden uns in Sedona am Bell Rock. Leider kann man die Eindrücke nicht so gut im Foto festhalten.
Gleich halten wir fürs Mittagessen und gehen danach auf Jeep-Tour. Das wird bestimmt cool!

Stop an der Route 66

Auf dem Weg nach Las Vegas haben wir an einem historischen Punkt der Route 66 Halt gemacht. Diese Straße gibt es seit langer Zeit nicht mehr, weil die Strecke nun mit den Freeways viel schneller zurückgelegt werden kann.
Die Route 66 war ursprünglich eine Militärstraße, die nach dem 2. Weltkrieg umgebaut wurde. Die zurückgekehrten Soldaten gründeten Familien und wollten zum Urlaub nach Kalifornien. Dafür brauchten eine vernünftige Straße mit vielen Haltemöglichkeiten. Für schnelle Übernachtungen mit dem Auto wurden außerdem die Motels erfunden. Nur einige der Durchgangsorte haben es geschafft, auf Tourismus umzustellen. Die anderen sind wegen der neuen Freeways und deshalb fehlenden Kunden zugrunde gegangen.

Wii im Bus

Was macht man, wenn einem langweilig ist und man aber in einem Bus fährt? Natürlich Nintendo Wii spielen 🙂
Eine DVD mit einem Film aus San Diego gab es auch schon. Wir haben Anchorman angeschaut. Mit englischen Untertiteln hatten auch die nicht perfekt Englisch.sprechenden Reisenden etwas vom Film.

Zweiundachzig

Es ist 9 Uhr morgens und 82 Grad Fahrengeht, also 27 Grad Celsius. Man hat im Hotel nichts davon gemerkt, weil alles klimatisiert ist. Es ist nicht superkalt im Hotel, sondern einfach nur passend für kurze Hosen und T-Shirt.
Wir fahren nun schon Richtung Grand Canyon und sammeln noch ein paar Leute auf, die einen Heißluftballonflug gemacht haben. Treffen für die war schon um 5 Uhr morgens! Dafür konnten die dann auch den Sonnenaufgang in der Wüste von oben erleben.

Phoenix – die pure Hitze!

Im Bus von San Diego nach Phoenix in die Wüste sind wir am immer wieder wechselnder Landschaft vorbeigekommen. Das interessante ist, dass es wirklich innerhalb von teilweise 20 km total anders wird.
Ich hatte eigentlich vor, ein Foto zu machen, aber mein Handy hat es wohl doch nicht gespeichert. Oder ich war zu doof.
Wir sind auch am den Sanddünen gewesen, wo Star Wars (erste und zweite Folge, aus den 70er) gedreht wurde. Und das sah da wirk so aus! Richtig cool!
Jetzt sind wir auf dem Weg nach Tempe, einem Ostteil von Phoenix (ist übrigens mit 1,5 Mio Einwohnern die sechstgrößte Stadt der USA, die sich seit 2000 in ihrer Größe verdoppelt hat), um die Kneipensäend unsicher. Aufgrund der größten Uni der USA mit 52.000 Studenten ist die Kneipenszene sehr gut und günstig.
Es ist hier richtig heiß und ohne die Klimaanlage wären wir jetzt schon total fertig.
Grad sitzen wir in einer deutschen Brauerei (Gordon Biersch, mit Dank an meinen Bruder für den Tipp!) mit 12 Deutschen und Österreichern. Ein Abend ohne viel Englisch ist für die meisten auch mal entspannend…

Killerwale und Wasser

San Diego ist bekannt für Sea World, eine Mischung zwischen Wasserzoo und Freizeitpark. Man kann hier alle möglichen Wassertiere von sehr nah seien und viele auch anfassen. Darunter sind z.B. auch Seesterne und Rochen. Noch bekannter ist der Park aber für seine Shows mit Killerwalen und Delphinen. Letztere haben wir auch anfassen können.
Das Foto zeigt die beeindruckende Show mit den Walen. In beiden Vorführungen werden die Leute übrigens auch teilweise komplett nass gespritzt. Wir waren es auch, aber nur durch zwei Wasserbahnen. Bei der einen konnten Leute außerhalb der Bahn für 25 Cent mit einer Wasserkanone die Fahrer in der Bahn noch nass spritzen, war bei vor auch einige gemacht haben. Sowas gibt es nur im warnen Kalifornien…