Kategoriearchiv für „USA 2008“

Auf dem Weg nach Hause

Wir sind eingecheckt, haben einen Koffer umpacken müssen, weil er 4 Kg zu schwer war und sitzen nun vor unserem Memphis-Flug. Warum der Koffer zu schwer war, kann ich mir nicht erklären, weil fast die ganze benutzte Wäsche in der neuen Tasche ist und der Koffer nun viel besser zu geht. Um die 50 Dollar Extrakosten zu sparen, aber wir eben am Check-In noch mal das gemacht, über das man sonst die Augen verdreht. Aber wie hätten wir den Koffer auch im Hotel wiegen sollen?!

Ein schöner Urlaub geht nun leider zu Ende! Wir haben viel erlebt und gesehen, Freundschaften geschlossen. Wehmütig, aber mit einem Lächeln, beginnt nun unsere Heimreise.

Warten in Memphis

Gelandet sind wir schon, nur geht es nicht weiter, weil wir so schnell waren, dass unser Gate noch belegt ist. Dabei könnten wir die Zeit gebrauchen! Seid 15 Min ist Boarding für den 9,5h-Flug. Hier sind es auch noch ca. 23 Grad um halb sieben abends…

Frühstück im Diner

Lecker!

Mini-Rundreise mit Strandbesuch

Am vorletzten Tag unseres Urlaubs haben wir uns einen Mietwagen gebucht. Pünktlich um 10 Uhr waren wir am Schalter im Flughafen. Dorthin sind wir ca. 30 Min. mit der “S-Bahn” gefahren. Es gibt zwar auch in der Stadt eine Abholstelle, aber dann müssten wir durch den Stadtverkehr und könnten das Auto nicht mehr nach 18 Uhr zurückbringen. Der Typ am Schalter hat es jedenfalls nicht hinbekommen, die Reservierung ordentlich einzugeben und deshalb standen wir 45 Min herum, bis er sich Hilfe von einer Kollegin geholt hat.
Um etwa 11 Uhr fuhren wir endlich unsere ersten Meter mit dem weißen Mini Cooper Cabrio. Das erste Ziel war die Stanford University. Die Tour konnten wir dank dem netten Mietwagenfritzen nun nicht mehr mitmachen. Also sind wir nur etwas herumgelaufen und ich hab mir eine Broschüre geholt, sowie ein paar Fragen gestellt. Weiter ging es nach Mountain View zum Google-Hauptsitz. Wir sind nicht ausgestiegen, sondern haben nur geschaut. Es lag aber auch auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel: der Strand von Santa Cruz. Auf dem Weg sind wir übrigens auch an Cupertino vorbeigefahren (mehr muss ich wohl nicht sagen). Es ging also quer durch das Silicon Valley und auch durch Palo Altm, wo der Versuch aus “Die Welle” durchgeführt wurde. Aufgrund der doch stark scheinenden Sonne (25 Grad) haben wir uns noch je eine Laufmütze (ganz dünne Baseball-Kappe) gekauft. Wir konnten ja schließlich das Verdeck nicht zu machen!
Am Strand in Santa Cruz war leider kaum was los und deshalb sind wir in die Stadt zum Lunch gefahren und noch ein wenig durch die Geschäfte geschlendert. Das letzte Mal Sand und Meer mit nassen Füßen und aufgekrempelten Hosen wollten wir uns dann aber doch nicht entgehen lassen.
Für den Rückweg haben wir den Pacific Highway genommen und jede Kurve zwischen untergehender Sonne und rauschenden Wellen genossen. Dieser Tag war noch einmal richtiges Urlaubsfeeling!

Blick auf Downtown San Francisco

Eine tolle Aussicht bietet der Coit Tower auf dem Telegraph Hill. Der höchste Punkt der Stadt wurde in den 20er/30er-Jahren als Dank an die Feuerwehrleute errichtet, die 1906 nach dem schweren Erdbeben drei Tage lang die Brände in der Stadt gelöscht haben. Den Weg dorthin haben wir zu Fuß zurückgelegt und uns vorher mit einem Cable Car an den Fuß des Hügels bringen lassen.

And again!

Wir mussten nochmal zu dem Suppen-Brot-Laden und diese grandiose Clam Chowder essen. Birgit hat die Tomatensuppe gegessen. Mit einem kleinen Salat ist es ein gutes Mittagessen. Nach der Alcatraz-Fahrt hatten wir richtig Hunger. Gleich geht es noch auf den Pier 39, wo sich alle Touristen tummeln und wo viele interessante Geschäfte sind. Die billigen Souvenir-Shops sind da glücklicherweise nicht.

Wir sind im Gefängnis

Nein, nicht inhaftiert, sondern nur zur Besichtigung, und zwar auf der bekannten Alcatraz-Insel. Dort haben wir nach einem Einführungsfilm eine sehr gute Audiotour gemacht. Man konnte alles anschauen und hat Geschichten und Original-Aufnahmen gehört. Zusammen mit den tollen Blicken auf die Stadt und die Golden Gate Bridge hat sich die Überfahrt mehr als gelohnt!

Katamaranfahrt zum Sonnenuntergang ohne Sonne

Der erste Abend in San Francisco wurde bei uns mit einer Fahrt durch die Bucht und unter der Golden Gate Bridge abgeschlossen. Trotz der tollen Temperaturen am Nachmittag wurde es zum Abend hin deutlich kühler, sodass wir froh über unsere Pullis mit Jacken darüber waren. Einige Engländer waren (mal wieder) so kalt angezogen, als ob sie auf eine Sommerparty gehen würden. Dabei hat unser Tourpost_contente vorher gesagt, dass es unter 15 Grad und sehr windig sein wird.
Von der Sonne und ihrem Versinken im Pazifik konnten wir leider nichts sehen, weil es total nebelig war. Uns blieb als Motiv also nur die beleuchtete Stadt und Brücke.

Clam Chowder (Krabbensuppe) im Brot

Da sind wir nun in San Francisco und was gibt es hier? Endlich wieder leckeres deutsches Brot! Wie lange wir darauf gewartet haben…
Das Brot ist aber nicht das einzig gute. In dem Brot war Krabbensuppe. Die wurde uns auch von einem Verler vor unserem Urlaub empfohlen, nur haben wir nicht gedacht, dass wir sie schon so schnell zu essen bekommen. Das Restaurant war auch eine Empfehlung von unserem Tourpost_contente Kris.
Birgit ist übrigens ein wenig erkältet. Hier ist es auch deutlich kühler, weil wir nun nicht mehr in Landesinneren, sondern wieder am der Küste sind. Das macht aber nichts, schließlich müssen wir uns langsam wieder an das deutsche Klima gewöhnen. Knapp 24 Grad ist angenehm :-)

Yosemite National Park

Bären haben wir hier zwar nicht gesehen, dafür aber ständig Hinweisschilder, dass man kein Essen im Auto liegen lassen soll. Der Yosemite (“Jos-sim-mih-tie”) National Park hat wunderschöne Natur, riesige Granitfelsen und erinnert von den Bergen ein wenig an das Sauerland. Aber nur ein wenig. Die Entstehungsgeschichte könnt ihr bei Wikipedia nachlesen.
Der Park ist u.a. bekannt für Wasserfälle. Leider sind die meisten nur durch schmelzenden Schnee und nicht durch Flüsse zu sehen und im September gibt es hier nunmal keinen Schnee. Wir sind wie beim Grand Canyon wandern gegangen. Diesmal aber normal, also erst hoch, dann runter. Birgit ist mit den anderen deutschen Mädels bis zum ersten Aussichtspunkt auf 300m Höhe, ich bin mit zwei anderen noch etwas weiter gelaufen bis zum Fuß des bekanntesten Wasserfalls. Bis nach ganz oben war es viel zu anstrengend für die wenige Zeit, die wir hatten. Ganz oben wären wir 825m höher gewesen. Nur ein paar aus der Gruppe haben das gemacht. Wir sind lieber nachher noch an den Fluss mit Sandstrand und klarem eiskaltem Wasser gegangen.
Der Park war wirklich schön! Wie auch der Canyon ein toller Ausgleich zu den Städten.