Kategoriearchiv für „USA 2006“

Philly

Da sind wir nun, in der vorletzten Stadt. Philadelphia erinnert mich an drei Sachen: Frischkaese, „Prince of Bel Air“ (oder hoere ich da immer was Falsches im Vorspann?) und den Film.

Ein wenig kaputt sind wir schon. Die Stadte sind alle toll und die Hostels meist auch, nur das hin und her-Reisen ist anstrengend und nicht immer einfach. In Nwe York haben wir das Bus Terminal nicht gefunden, weil wir an der Penn Station ausgestiegen sind, obwohl ich irgendwo gelesen habe, dass wir ab der Penn Station fahren (ich meine, da waeren wir auch angekommen). Im Bus war es mal wieder unglaublich kalt und trotz dicken Pullis war uns nicht wohl. (Wie koennen die Leute in T-Shirt und kurzer Hose das aushalten?? Unglaublich!). In Philly angekommen (13 Uhr) mussten wir noch 3 1/2 Stunden auf dem Bahnhof verbringen, weil…

  1. das bloede Hostel erst um 16.30 wieder aufmacht,
  2. seit dem 11. September alle Schliessfaecher abgeschafft wurden *rolleyes*
  3. und wir deshalb alle unsere Sachen ueberall mit hin schleppen mussten.

Wir haben uns darum in ein Cafe gesetzt und was gegessen, Kaffee getrunken und noch mehr getrunken und viele Karten geschrieben und gelabert und rumgebloedelt. Weil wir schon Erfahrung mit ach so nah am Hostel liegenden Bushaltestellen haben, fiel uns die Entscheidung, ein Taxi zu nehmen sehr leicht. Laut Anfahrtsbeschreibung liegt das Hostel „only 15 Min. walk“ vom Bus Stop. Oder auch 1 Meile = 1,6 km — vollgepackt mit viel Gepaeck.

Das Hostel ist sehr schoen. Es liegt mitten in gruenen Wiesen, Parks und leicht huegeligem Gelaende. Ina war ganz hin und weg, dass hier alles so gruen ist (Las Vegas ist ja sowieso nur „Fake“). Das Hostel ist sogar klimatisiert und es gibt kostenlos Kaffee und Gewuerze etc. zum Kochen. Mit dem Auto waere das Hostel perfekt, so aber ist es „naja“. Wir muessen namlich immer 15 Min zum Bus gehen, dann 15-30 Min warten und dann gut 30 Min. mit dem Bus in die Stadt fahren. Nah ist was anderes.

Den heutigen Tag werden wir mit einer kurzen City-Tour inkl. obligatorischer Besichtigung der Liberty Bell verbringen, um am Abend mal etwas auszuruhen und die Kueche zu nutzen. Dafuer nehmen wir uns aus der Stadt irgendeine Art von Nudeln mit. Das geht schnell und einfach. Jetzt grad sind wir in der Free Library of Philadelphia. Die haben kostenloses Internet. Im unserem Hostel gibt es zwar auch Internet, aber es kostet ganz schoen viel Geld, funktionioniert nicht richtigund der Rechner ist so lahm, dass es nichtmal Spass macht. Dafuer gibt es kostenloses WLAN.

Gestern Abend in einem Strassencafe haben wir mal wieder einen offenen Hotspot (wahrscheinlich privat, ist mir aber egal) zum Surfen und Mails abrufen genutzt. Das gibt es hier wirklich oft. Oh, und Philadelphia hat eine tolle Innenstadt! Und wir haben bei den Fox29-News durch die Scheibe zugeschaut. Ina kannte das schon aus Vegas, aber ich ja nicht…

New York, Times Square und der Broadway

Tja, das war nun New York. Diesen Beitrag schreibe ich aus der „Free Library of Philadelphia“. Mehr dazu Beitrag Philly.

Am letzten Abend in New York haben wir beschlossen, in ein Broadway-Musical zu gehen. Erst sollte es Lion King sein, dann wieder Tarzan, dann halt was noch erhaeltlich und letztendlich bot uns einer ziemlich gute Karten (Tarzan) fuer $100 jew. an. Nach kurzem Ueberlegen haben wir die Karten genommen. Sie kosten sonst $111. Wir sassen in der dritten Reihe und hatten einen tollen Blickn auf ein interessantes Musical mit ungewoehnlich ueberraschenden Buehnenaufbauten. Vieles passiert mit oder mit Hilfe von Lianen/Seilen. Hat sich gelohnt! Immerhin waren es nur 80 EUR und wir mussten nicht nach Koeln, Hamburg, Berlin oder Muenchen fahren.

Nwe York war wirklich sehr heiss und humid/schwuel. Unser Hostel hatte keine Klimaanlage (oh Mann!) und NY ist so riesig, dass man sich staendig darin verlaufen kann. Waeren wir am 11. September 2001 in New York gewesen, haetten wir Glueck (negativ) haben muessen, um von den Anschlaegen betroffen worden zu sein. Lower Manhatten ist so weti von den ganzen anderen Sachen weg, dass man sich nur selten „aus Versehen“ dorthin verirrt. Allein Manhattan ist 21 km lang, erstreckt sich also weit ueber die Grenzen von Verl, Spexard und Guetersloh (so als Vergleich :-)). Ich will das nicht verharmlosen, aber wenn in NY was derart Schlimmes passiert, sind die meisten Leute ohnehin nicht betroffen.

Der Times Square ist unglaublich, wenn man es nicht selbst erlebt hat! So viele Lichter und vor Allem Videowaender, die alles Moegliche darstellen und News und Werbung zeigen. Die Videowaender sind meist auch gebogen und geteilt oder erstrecken sich ueber mehrere einzelne. Muss man mal erlebt haben! Die Theatereingaende muss man wirklich suchen, weil sie so versteckt sind.

New York war schoen und ich koennte durchaus nochmal hinfahren!

SATC, 5th Ave. und Abercrombie & Fitch

New York hat so seine Spezialitaeten. Da wir keine ueberteuerte Stadtrundfahrt machen wollten, haben wird eine TV-Scenes-Tour auf den Spuren von Carrie, Charlotte etc. genommen. Sie fuehrte in interessante und schoene Teile New York und war sehr unterhaltsam.

Anschliessend zog es uns zum Schoppen auf die 5th Avenue. Im Abercrombie & Fitch-Shop haben wir ziemlich lange gestoebert und einige schoene Sachen gefunden. Eine Jeans z.B. fuer $79 und das sogar ohne (oder inkl.) 8.25 % Sales Tax, der sonst immer noch auf die ausgeschriebenen Preise addiert wird. Die Hose kostet also nur 65 EUR und ist damit ein tolles Mitbringsel direkt auf NY. Ina hat bestimmt jedes zweite Top anprobiert … naja, Frauen.

Die anderen Laeden entlang der Strasse waren uns nicht gut genug. Ich meine, wer will schon Boss, Rolex und Gucci tragen? 😉 Der Apple Store war aber toll. Man konnte unzeahlige Geraete ausprobieren und sich alles mal „in Echt“ anschauen. Die MacBooks (Pro) waren alle mit dem Internet verbunden und so konnte Ina gleich mal ihre Mails checken.

UPDATE: Hier sind die Bilder dazu:

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Harvard, Berklee und das MIT

Okay, hier also ein Nachtrag ueber Boston. Wir haben die Chance genutzt und sind nach Cambridge gefahren, wo wir einen Studenten-gefuehrten Rundgang durch die Harvard University gemacht haben. Im Anschluss ging es zum MIT-Museum, wo wir alle moeglichen Roboter bestaunen konnten.

Nach der Greyhound-Fahrt nach Boston sind wir ja leider erst zum falschen Hostel gefahren. Direkt an der U-Bahn-Haltestelle ist das Berklee College of Music. Das war dann mal wieder cool 🙂

Boston war insgesamt sehr schoen. Viele Studenten schaffen eine angenehme Atmosphaere.

In 2 Monaten arbeite ich hier!

Nein, nicht ich, sondern Ina. Jedenfalls sagt sie das. 😉 Vielleicht auch mit einer gewissen Portion Humor. Wer hoch hinaus will, muss groß denken, oder so.

Was ist denn jetzt eigentlich auf dem Bild? Laut Google ist es das Bertelsmann Building und mein Chef, der Rolf, hat da schon drin gearbeitet. Von außen laufen Reuters-Nachrichten. Ich weiß aber zu wenig, um da eine Verbindung herzustellen.

Grad waren wir im einer belgischen Bar am Times Square und haben uns einen Club und eine Lounge empfehlen lassen. Und wir haben belgisches Bier (Ina’s mit Himbeergeschmack) getrunken. Tja, deshalb fährt man nach New York…

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Just a short story about this bar

Das Foto ist sehr dunkel, aber es soll auch nur einen Eindruck vermitteln. Wir haben jemanden kennengelernt, der im Music-Business (weil so cool ist mit „C“) ist und ziemlich interessante Leute kennt. Na denn, it’s New York, so stay tuned.

UPDATE: Der Typ hat sich nicht mehr gemeldet. Tja, er ist auch ziemlich besoffen aus der Bar gegangen, so dass er sich vielleicht nicht mehr an uns erinnert. Auf meine Mail hat er auch nicht geantwortet. Immerhin hat er unsere Drinks mit einem 100-Dollar-Schein bezahlt und gesagt, dass er uns kostenlos ein Zimmer im Hilton besorgen kann. Wir haben abgelehnt, weil es uns zu komisch vorkam und (vor Allem), weil wir nicht nochmal „umziehen“ wollten.

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MoMA – Museum of Modern Art

Moderne Kunst muss nicht jedem gefallen. Wir haben es trotzdem gewagt, das beruehmte MoMA zu besuchen.

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Wir haben ganz unten angefangen, wo viele Skulpturen sind. Einige sind echt unglaublich (Marmorblock mit Reis drumherum) und einige wirklich schoen anzusehen. Irgendwann wurde Ina von einem Museumsaufpasser angesprochen und der hat uns direkt in die oberste Etage geschickt. Wir sollten von oben nach unten gehen.

Ganz oben gab es dann auch schon bessere Sachen zu sehen. Man kannte zwar nicht alles, aber dafuer die Namen: Picasso, Miro, Dali, Warhol.

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Am besten war aber noch das Werk „Girl in red flower dress“ von Ina (German, born 1986), das bei den Museumsaufpassern gut angekommen ist. Ina war irgendwann so genervt, dass sie sich nicht mehr in die Naehe von den Leuten getraut hat. Im Cafe hat sie sich dann auch schon an ihr neustes Werk gemacht, das sie mit Hilfe eines hoffnungslos ueberteuerten Kakaos mit Sahne (oder war es Sahne mit Kakao?) und einer Stoffserviette produziert hat.

Ihh-tah-li-ja!

….und wir sind in New York. Was macht man also? Richtig, man nimmt die U-Bahn nach Little Italy. Direkt neben China Town liegt der Stadtteil, der wirklich wie Italien aussieht.

Wir haben natuerlich erst abgewartet, dass Italien auch gewinnt, damit die Leute hier gut drauf sind. Hier gibt es auch echte Stassencafes bzw. -restaurants, was im Rest von den USA nicht ? ist. Im der Upper West (also bei uns) gibt es ein paar Bars, die auch draussen Tische haben.

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Trinity Church

Mitten in Manhattan und ziemlich nah am Ground Zero steht eine sehr alte und schoene Kirche, die von innen an die typischen europaeischen Kirchen erinnert. In was fuer einem Stil die gebaut ist, weiss ich nicht. Dafuer habe ich das Foto mitgeschickt.

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In der Kirche sind drei Webcams auf ferngesteuerten Halterungen montiert, die jeweils in beliebige Richtungen eingestellt werden koennen. Die Priester (uebrigens mit einer Frau als „Vicar“) haben haben kleine Funkmikrofone, die man aus Musicals kennt, also eigentlich nur hautfarbene duenne Draehte.

Aussicht vom Empire State Building

Wie alles hier ist die Auffahrt zur Aussichtsplattform vom Empire State Building sehr teuer: $14. Aber was soll man machen? Wir haben uns schon daran gewoehnt. Die Aussicht ist wirklich gut und seit ja nun das World Trade Center nicht mehr da ist, bleibt ja auch nur diese Moeglichkeit. Also bitte, ein kleiner Vorgeschmack…

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UPDATE: Das Foto ist wirklich von der Aussichtsplattform und nicht (wie es scheint) von einem kleinen Modell in einem Museum. → Ich kann leider nur Bilder mit dem Handy hier hochladen, weil ich meine Kamera nicht am Rechner anschliessen kann. Deshalb die schlechte Qualitaet.