Die kleinen Unterschiede: Milch

Die bekannten Litergrößen für Milch sind hier eher weniger genutzt. Ich kaufe immer eine ½ Gallone (= 1,89 L) für ca. $2,29. Das entspricht etwa 0,89 EUR pro Liter. Man bekommt auch Milch-Gallonen (fast 4 Liter!), aber die sehen mir zu sehr nach Scheibenenteiser-Behälter aus. Außerdem muss man die ja auch tragen! Die Milch scheint aber immer ESL-Milch zu sein. Die ist bei uns unter “länger haltbarer” Milch bekannt und nicht unumstritten.

Ach ja, Milchbehälter sind nicht unbedingt verschlossen, sondern nur zu. Hä? Na ja, genauso wasserdicht wie eine spritzwassergeschützte Armbanduhr. Merke: Milch immer aufrecht transportieren. Auch im Rucksack. Oder eine Tüte geben lassen…

Neben der Vollmilch (Whole Milk) gibt es auch fettarme Milch (1% Fett) und fettfreie Milch (Skim Milk). In Coffee-Shops findet man (zu meiner Freude) keine Dosenmilch, sondern nur echte Milch, diese dann aber in diversen Variationen:

  • Whole Milk: Die normale Vollmilch mit 3,9% Fett
  • Half & Half: Milch und Sahne gemischt, eine leckere Alternative. Zuerst denkt man an Hackfleisch, dann an Voll- und fettarme Milch gemischt — bis man mal nachfragt.
  • Sojamilch: Für die Laktose-intolleranten Leute
  • Skim Milk: “weißes Wasser”

In der Mensa sieht man viele Leute Milch zum Essen trinken. So gibt es neben den typischen Getränken in der Mensa auch Milch in Trinkportionen (ca. 0,4 L).  Das geht wohl auf den Protein-Tick der Fitness-bewussten Menschen zurück (für besseren Muskelaufbau und so). Für mich gehört Milch immer noch zu Corn Flakes und Milch in den Kaffee — bzw. Kaffee in die Milch ;-)

Die Milchindustrie hat 1993 eine Kampagne (Got Milk?) gestartet, um die Leute von der gesunden Milch zu überzeugen. Besonders gut-aussehende weibliche Prominente wurden für die Werbeplakate eingesetzt.

Das Zucker-Experiment

Übrigens: Ich versuche während der Fastenzeit mal ohne Zucker im Kaffee auszukommen. Dabei spielt die Milch eine wichtige Rolle. Dank Half & Half klappt das schon ganz gut. Vielleicht schmeckt man ja jetzt eben dem Zucker auch etwas Kaffee … ;-)

2 Kommentare zu “Die kleinen Unterschiede: Milch”

  1. Jonas 4 März 2010 at 08:02 #

    “got milk?” gibt es ja immer noch! Die hatten damals schon immer recht lustige Werbespots im Fernsehen.

    Und exakt dieselbe Strategie bin ich in irgendeiner Fastenzeit auch mal gefahren. Hat auch gut geklappt, bis ich danach dann mal wieder Kaffee MIT Zucker getrunken habe und merkte, wie labberig das dann schmeckt. Also, seitdem trinke ich den Kaffee generell ohne Zucker (aber immernoch mit Milch) und finde, dass so das Aroma viel besser zur Geltung kommt.

    Viele Grüße,
    Jonas.

  2. Fridde 4 März 2010 at 14:53 #

    Jau, so ähnlich ging das bei mir auch. Erst den Kaffee ohne Zucker wegen der Gesundheit, dann wegen des Geschmacks.

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