Tagesarchiv für den 20. September 2008

Clam Chowder (Krabbensuppe) im Brot

Da sind wir nun in San Francisco und was gibt es hier? Endlich wieder leckeres deutsches Brot! Wie lange wir darauf gewartet haben…
Das Brot ist aber nicht das einzig gute. In dem Brot war Krabbensuppe. Die wurde uns auch von einem Verler vor unserem Urlaub empfohlen, nur haben wir nicht gedacht, dass wir sie schon so schnell zu essen bekommen. Das Restaurant war auch eine Empfehlung von unserem Tourpost_contente Kris.
Birgit ist übrigens ein wenig erkältet. Hier ist es auch deutlich kühler, weil wir nun nicht mehr in Landesinneren, sondern wieder am der Küste sind. Das macht aber nichts, schließlich müssen wir uns langsam wieder an das deutsche Klima gewöhnen. Knapp 24 Grad ist angenehm 🙂

Yosemite National Park

Bären haben wir hier zwar nicht gesehen, dafür aber ständig Hinweisschilder, dass man kein Essen im Auto liegen lassen soll. Der Yosemite („Jos-sim-mih-tie“) National Park hat wunderschöne Natur, riesige Granitfelsen und erinnert von den Bergen ein wenig an das Sauerland. Aber nur ein wenig. Die Entstehungsgeschichte könnt ihr bei Wikipedia nachlesen.
Der Park ist u.a. bekannt für Wasserfälle. Leider sind die meisten nur durch schmelzenden Schnee und nicht durch Flüsse zu sehen und im September gibt es hier nunmal keinen Schnee. Wir sind wie beim Grand Canyon wandern gegangen. Diesmal aber normal, also erst hoch, dann runter. Birgit ist mit den anderen deutschen Mädels bis zum ersten Aussichtspunkt auf 300m Höhe, ich bin mit zwei anderen noch etwas weiter gelaufen bis zum Fuß des bekanntesten Wasserfalls. Bis nach ganz oben war es viel zu anstrengend für die wenige Zeit, die wir hatten. Ganz oben wären wir 825m höher gewesen. Nur ein paar aus der Gruppe haben das gemacht. Wir sind lieber nachher noch an den Fluss mit Sandstrand und klarem eiskaltem Wasser gegangen.
Der Park war wirklich schön! Wie auch der Canyon ein toller Ausgleich zu den Städten.

Bus kaputt? Spontanhochzeit!

Der Busfahrer hat während der Rundfahrt in Vegas vorgetäuscht, dass der Bus kaputt wäre. Wir mussten auf Taxen warten und konnten dies in einer Wedding Chapel tun. Zur Überraschung aller kam auf einmal ein singender Elvis aus einer Tür und hat uns 15 Minuten unterhalten. Zwei Leute von der Tour wurden zur Unterhaltung aller „verheiratet“. Draußen wartete schon ein echtes Paar, das es nicht ganz toll fand, dass wir vor so über die Wedding-Sache lustig gemacht haben. Aber: wer heiratet schon in Las Vegas?!

Las Vegas

Zwei Tage haben wir in Vegas verbracht und einiges erlebt. Erst einmal ist es mal wieder verdammt heiß wie in Phoenix auch. Es ist auch alles ziemlich groß und mächtig. Die einzelnen Hotels verbrauchen riesige Flächen. In jedem Fall kann man immer auch diverse Glücksspiele und hunderte von einarmigen Banditen machen. Darüberhinaus läuft in jedem Hotel mindestens eine große Show.
Wir waren am ersten Abend italienisch essen, danach auf einer Rundfahrt durch das beleuchtete Vegas und anschließend in einer Disco im MGM Grand. Da die Getränke in den großen Hotels unerhört teuer sind, haben wir auf der Tour im „alten“ Vegas (Golden Nugget und der winkende Cowboy) günstige Brinks gekauft. Für mich war der viele Verkehr überraschend. Es gibt Kreuzungen mit 13 Spuren! Zu Spitzenzeiten stauen sich selbst dort die Autos.
Den nächsten Tag haben wir dazu genutzt, einige Hotels und Casinos anzuschauen. Aufgrund der Größe sind dort auch meist Shopping-Meilen (wie das CentrO) IM Hotel integriert. Im Venetian ist auch der Himmel nachgebildet und dem verkleinerten Marcusplatz fehlen eigentlich nur die Tauben! Selbst singened Gondelfahrer rudern Touristen durch den Kanal (immer noch alles drinnen!). Lediglich die Temperatur ist nicht richtig, was aber nicht schlimm ist, weil man es draußen kaum lange aushalten kann. Deshalb hält man sich sehr gerne drin auf und läuft sich dort die Haxen wund.
Abends waren wir in einer Varietee-Show, die teuer aber kurz und nicht so toll war. Wir hätten doch besser eine „richtige“ Vegasshow besuchen sollen, auch wenn die teurer gewesen wäre. Nach eine Fahrt in einer Limosine mit 34 Leuten (fast ein Bus) wurden wir im Studio 54 abgeliefert. Komische Türsteher haben immer nur drei oder vier Leute hereingelassen, obwohl drinnen genug Platz war. Das macht es halt „wichtiger“. So toll war es da dann auch nicht. Einige sind direkt von dort zum Frühstück. Wir brauchten aber doch ein paar Stunden Schlaf. Auf die Dauer ist so eine Contiki-Tour doch etwas anstrengend.
Am nächsten Morgen sind wir mit Verspätung losgefahren, weil einige verschlafen haben. Der Tourmanager meinte, dass es jedesmal in Vegas so ist. Selbst der Manager hat etwas verschlafen. Es war auch erst um 4 Uhr wieder im Hotel.