Tagesarchiv für den 14. Juli 2006

Philly

Da sind wir nun, in der vorletzten Stadt. Philadelphia erinnert mich an drei Sachen: Frischkaese, „Prince of Bel Air“ (oder hoere ich da immer was Falsches im Vorspann?) und den Film.

Ein wenig kaputt sind wir schon. Die Stadte sind alle toll und die Hostels meist auch, nur das hin und her-Reisen ist anstrengend und nicht immer einfach. In Nwe York haben wir das Bus Terminal nicht gefunden, weil wir an der Penn Station ausgestiegen sind, obwohl ich irgendwo gelesen habe, dass wir ab der Penn Station fahren (ich meine, da waeren wir auch angekommen). Im Bus war es mal wieder unglaublich kalt und trotz dicken Pullis war uns nicht wohl. (Wie koennen die Leute in T-Shirt und kurzer Hose das aushalten?? Unglaublich!). In Philly angekommen (13 Uhr) mussten wir noch 3 1/2 Stunden auf dem Bahnhof verbringen, weil…

  1. das bloede Hostel erst um 16.30 wieder aufmacht,
  2. seit dem 11. September alle Schliessfaecher abgeschafft wurden *rolleyes*
  3. und wir deshalb alle unsere Sachen ueberall mit hin schleppen mussten.

Wir haben uns darum in ein Cafe gesetzt und was gegessen, Kaffee getrunken und noch mehr getrunken und viele Karten geschrieben und gelabert und rumgebloedelt. Weil wir schon Erfahrung mit ach so nah am Hostel liegenden Bushaltestellen haben, fiel uns die Entscheidung, ein Taxi zu nehmen sehr leicht. Laut Anfahrtsbeschreibung liegt das Hostel „only 15 Min. walk“ vom Bus Stop. Oder auch 1 Meile = 1,6 km — vollgepackt mit viel Gepaeck.

Das Hostel ist sehr schoen. Es liegt mitten in gruenen Wiesen, Parks und leicht huegeligem Gelaende. Ina war ganz hin und weg, dass hier alles so gruen ist (Las Vegas ist ja sowieso nur „Fake“). Das Hostel ist sogar klimatisiert und es gibt kostenlos Kaffee und Gewuerze etc. zum Kochen. Mit dem Auto waere das Hostel perfekt, so aber ist es „naja“. Wir muessen namlich immer 15 Min zum Bus gehen, dann 15-30 Min warten und dann gut 30 Min. mit dem Bus in die Stadt fahren. Nah ist was anderes.

Den heutigen Tag werden wir mit einer kurzen City-Tour inkl. obligatorischer Besichtigung der Liberty Bell verbringen, um am Abend mal etwas auszuruhen und die Kueche zu nutzen. Dafuer nehmen wir uns aus der Stadt irgendeine Art von Nudeln mit. Das geht schnell und einfach. Jetzt grad sind wir in der Free Library of Philadelphia. Die haben kostenloses Internet. Im unserem Hostel gibt es zwar auch Internet, aber es kostet ganz schoen viel Geld, funktionioniert nicht richtigund der Rechner ist so lahm, dass es nichtmal Spass macht. Dafuer gibt es kostenloses WLAN.

Gestern Abend in einem Strassencafe haben wir mal wieder einen offenen Hotspot (wahrscheinlich privat, ist mir aber egal) zum Surfen und Mails abrufen genutzt. Das gibt es hier wirklich oft. Oh, und Philadelphia hat eine tolle Innenstadt! Und wir haben bei den Fox29-News durch die Scheibe zugeschaut. Ina kannte das schon aus Vegas, aber ich ja nicht…

New York, Times Square und der Broadway

Tja, das war nun New York. Diesen Beitrag schreibe ich aus der „Free Library of Philadelphia“. Mehr dazu Beitrag Philly.

Am letzten Abend in New York haben wir beschlossen, in ein Broadway-Musical zu gehen. Erst sollte es Lion King sein, dann wieder Tarzan, dann halt was noch erhaeltlich und letztendlich bot uns einer ziemlich gute Karten (Tarzan) fuer $100 jew. an. Nach kurzem Ueberlegen haben wir die Karten genommen. Sie kosten sonst $111. Wir sassen in der dritten Reihe und hatten einen tollen Blickn auf ein interessantes Musical mit ungewoehnlich ueberraschenden Buehnenaufbauten. Vieles passiert mit oder mit Hilfe von Lianen/Seilen. Hat sich gelohnt! Immerhin waren es nur 80 EUR und wir mussten nicht nach Koeln, Hamburg, Berlin oder Muenchen fahren.

Nwe York war wirklich sehr heiss und humid/schwuel. Unser Hostel hatte keine Klimaanlage (oh Mann!) und NY ist so riesig, dass man sich staendig darin verlaufen kann. Waeren wir am 11. September 2001 in New York gewesen, haetten wir Glueck (negativ) haben muessen, um von den Anschlaegen betroffen worden zu sein. Lower Manhatten ist so weti von den ganzen anderen Sachen weg, dass man sich nur selten „aus Versehen“ dorthin verirrt. Allein Manhattan ist 21 km lang, erstreckt sich also weit ueber die Grenzen von Verl, Spexard und Guetersloh (so als Vergleich :-)). Ich will das nicht verharmlosen, aber wenn in NY was derart Schlimmes passiert, sind die meisten Leute ohnehin nicht betroffen.

Der Times Square ist unglaublich, wenn man es nicht selbst erlebt hat! So viele Lichter und vor Allem Videowaender, die alles Moegliche darstellen und News und Werbung zeigen. Die Videowaender sind meist auch gebogen und geteilt oder erstrecken sich ueber mehrere einzelne. Muss man mal erlebt haben! Die Theatereingaende muss man wirklich suchen, weil sie so versteckt sind.

New York war schoen und ich koennte durchaus nochmal hinfahren!