Tagesarchiv für den 11. Juli 2006

Harvard, Berklee und das MIT

Okay, hier also ein Nachtrag ueber Boston. Wir haben die Chance genutzt und sind nach Cambridge gefahren, wo wir einen Studenten-gefuehrten Rundgang durch die Harvard University gemacht haben. Im Anschluss ging es zum MIT-Museum, wo wir alle moeglichen Roboter bestaunen konnten.

Nach der Greyhound-Fahrt nach Boston sind wir ja leider erst zum falschen Hostel gefahren. Direkt an der U-Bahn-Haltestelle ist das Berklee College of Music. Das war dann mal wieder cool 🙂

Boston war insgesamt sehr schoen. Viele Studenten schaffen eine angenehme Atmosphaere.

In 2 Monaten arbeite ich hier!

Nein, nicht ich, sondern Ina. Jedenfalls sagt sie das. 😉 Vielleicht auch mit einer gewissen Portion Humor. Wer hoch hinaus will, muss groß denken, oder so.

Was ist denn jetzt eigentlich auf dem Bild? Laut Google ist es das Bertelsmann Building und mein Chef, der Rolf, hat da schon drin gearbeitet. Von außen laufen Reuters-Nachrichten. Ich weiß aber zu wenig, um da eine Verbindung herzustellen.

Grad waren wir im einer belgischen Bar am Times Square und haben uns einen Club und eine Lounge empfehlen lassen. Und wir haben belgisches Bier (Ina’s mit Himbeergeschmack) getrunken. Tja, deshalb fährt man nach New York…

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Just a short story about this bar

Das Foto ist sehr dunkel, aber es soll auch nur einen Eindruck vermitteln. Wir haben jemanden kennengelernt, der im Music-Business (weil so cool ist mit „C“) ist und ziemlich interessante Leute kennt. Na denn, it’s New York, so stay tuned.

UPDATE: Der Typ hat sich nicht mehr gemeldet. Tja, er ist auch ziemlich besoffen aus der Bar gegangen, so dass er sich vielleicht nicht mehr an uns erinnert. Auf meine Mail hat er auch nicht geantwortet. Immerhin hat er unsere Drinks mit einem 100-Dollar-Schein bezahlt und gesagt, dass er uns kostenlos ein Zimmer im Hilton besorgen kann. Wir haben abgelehnt, weil es uns zu komisch vorkam und (vor Allem), weil wir nicht nochmal „umziehen“ wollten.

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MoMA – Museum of Modern Art

Moderne Kunst muss nicht jedem gefallen. Wir haben es trotzdem gewagt, das beruehmte MoMA zu besuchen.

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Wir haben ganz unten angefangen, wo viele Skulpturen sind. Einige sind echt unglaublich (Marmorblock mit Reis drumherum) und einige wirklich schoen anzusehen. Irgendwann wurde Ina von einem Museumsaufpasser angesprochen und der hat uns direkt in die oberste Etage geschickt. Wir sollten von oben nach unten gehen.

Ganz oben gab es dann auch schon bessere Sachen zu sehen. Man kannte zwar nicht alles, aber dafuer die Namen: Picasso, Miro, Dali, Warhol.

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Am besten war aber noch das Werk „Girl in red flower dress“ von Ina (German, born 1986), das bei den Museumsaufpassern gut angekommen ist. Ina war irgendwann so genervt, dass sie sich nicht mehr in die Naehe von den Leuten getraut hat. Im Cafe hat sie sich dann auch schon an ihr neustes Werk gemacht, das sie mit Hilfe eines hoffnungslos ueberteuerten Kakaos mit Sahne (oder war es Sahne mit Kakao?) und einer Stoffserviette produziert hat.