Monatsarchiv für Juli 2006

Die Fotos kommen bald…

Die Fotos kommen bald…

Ich muss sie halt nur noch sortieren und teilweise bearbeiten. Als kleinen Vorgeschmack gibt’s dann schon mal ein Chicago-Panorama (aus 13 Einzelbildern) vom John Hancock-Tower.

Chicago-Panorama (John Hancock Center, 102. Stock)

Autobahn

So, da sind wir nun wieder in D und es ist noch alles so wie vorher. Nach einem deutschen Kaffee und erstem Erfahrungsaustausch sind wir nun auf der deutschen Schnellstraße gen Heimat.

Der Flug war gut. Es wurde zwar nicht richtig dunkel, weil wir sehr nah am Polarkreis vorbeigeflogen sind. Nach dem Film haben wir uns spontan entschlossen, doch noch die letzten 3 1/2 h zum Schlafen zu nutzen, weil es 1 1/2 h vor der Landung schon wieder Frühstück hab. Alle sagen ja immer, dass man erst abends wieder schlafen soll. Von der Müdigkeit im Moment geht es eigentlich. Noch… ;-)

Das Empfangskomitee besteht übrigens nicht nur aus Ina’s Eltern, sondern auch aus ihrer besten Freundin Steffi (Foto links).

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Es geht los

Ja, das sind die letzten Stunden in den USA. Wir haben alle Sachen gepackt und sind super in der Zeit. In ca. 1 bis 1 1/2 h werden wir am Flughafen sein. Fuer mich ist das alles kein Problem, aber Ina hat glaube ich (verstaendlicherweise) ein komisches Gefuehl.

Es ist schon wieder so heiss! Unglaublich…

Packing up the stuff

Jo, und schon ist der letzte Abend da. Wir haben nach einem 34 Grad-heißen Tag die Taschen gepackt und gehen nun noch was essen.

Den Vormittag haben wir damit verbracht, mein Flugticket bestätigen zu lassen, obwohl das (endlich gefundene) Reisebüro uns sagte, dass das Quatsch wäre. Super, an dieser Stelle nochmal vielen Dank an das Büro in Deutschland für den verschwendeten Vormittag!

Anschließend waren wir im Spy (Spione/Agenten) Museum. Das ist das neuste Museum in DC und zwar eigentlich ziemlich interessant, aber wir können uns nichts mehr anschauen. Es geht einfach nichts mehr in den Kopf!

Zum Abschluss ging’s noch zum Albert Einstein-Denkmal. Davon haben wir nur Digicam-Fotos. Auf dem Weg zur Metro-Statio haben wir noch 3 T-Shirts für $10 abgestaubt. Es war heute einfach nur unerträglich heiß…

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Alt-Schuss auf amerikanisch

“Kann ich bitte ein halbes Bier mit einer halben Cola gemischt haben?” … “Öhh, nee.” Also hat sie sich beides und ein leeres Glas bestellt und dann alles auf dem Tisch zusammengekippt. Die Gläser sind wie in England randvoll und deshalb war das Mischen… naja.

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Washington, D.C.

Es ist megaheiß und die ganzen Sightseeing-Sachen sind natürlich alle draußen. Wir waren beim Weißen Haus, dem Washington Monument (gemauerter Obelisk), Lincoln Memorial, Reflecting Pool (Forrest Gump!) und nun vor dem Capitol. Man kann nirgendwo sein, wo Klimaanlage ist außer teure Restaurants. Unsere Füße tun weh und Ina kratzt ihre Mückenstiche, obwohl sie das nicht soll.

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Jack Sparrow und die kleinen Kinder

“Pirates of the Caribbean” oder auch “Fluch der Karibik” im zweiten Teil war der Kinofilm für diesen Urlaub. Nachdem wir gestern das Kino nicht finden konnten, haben wir es heute nachgeholt. Der Film ist “PG13 rated”, was in Deutschland etwa “ab 12″ entspricht, jedoch mit dem Unterschied, dass Eltern mit ihren kleinen den Film anschauen können. Ich finde das nicht so toll und kann auch die Eltern nicht verstehen, die ihre 6 Jahre alten Kiddies in den Film zerren.

Mitten im Film gingen schon mal welche raus und ein Kind ding sogar an zu plärren. Tja, das ist dann die Freiheit Amerikas.

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Hab sie schon gut erzogen, ne?

Ein Hostel (Jugendherberge) unterscheidet sich von einem Hotel nicht nur durch das “s”, sondern auch dadurch, dass man das ein oder andere selbst erledigen muss. Um Geld und Zeit zu sparen, haben wir vorgedacht (jaha, das können wir) und uns für’s heutige Frühstück Bagels und Marmelade gekauft. Kaffee und Tee gibt es immer vorrätig im der Küche. Frühstück wird leider nur sehr selten angeboten.

Nach dem Benutzen von Kücheninventar muss dies gespült werden, damit andere Leute es wieder nutzen können. Ina hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, die zwei Taschen, Teller und Messer zu reinigen.

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Oh, ich liebe Fotos von mir selbst

Okay, auf besonderen Wunsch hier nun ein Bild nicht nur mit Ina, einem Gebäude oder irgendwas anderem, sondern mal von mir selbst. Ich kann dem zwar nicht so ganz zustimmen, es wurde aber von einer 1-köpfigen Jury als gut befunden und ist deshalb freigegeben.

Das Bild entstand am Busterminal von New York nach einer nicht allzu langen Nacht (der nicht vorhandenen Klimaanlage sei Dank).

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Philly

Da sind wir nun, in der vorletzten Stadt. Philadelphia erinnert mich an drei Sachen: Frischkaese, “Prince of Bel Air” (oder hoere ich da immer was Falsches im Vorspann?) und den Film.

Ein wenig kaputt sind wir schon. Die Stadte sind alle toll und die Hostels meist auch, nur das hin und her-Reisen ist anstrengend und nicht immer einfach. In Nwe York haben wir das Bus Terminal nicht gefunden, weil wir an der Penn Station ausgestiegen sind, obwohl ich irgendwo gelesen habe, dass wir ab der Penn Station fahren (ich meine, da waeren wir auch angekommen). Im Bus war es mal wieder unglaublich kalt und trotz dicken Pullis war uns nicht wohl. (Wie koennen die Leute in T-Shirt und kurzer Hose das aushalten?? Unglaublich!). In Philly angekommen (13 Uhr) mussten wir noch 3 1/2 Stunden auf dem Bahnhof verbringen, weil…

  1. das bloede Hostel erst um 16.30 wieder aufmacht,
  2. seit dem 11. September alle Schliessfaecher abgeschafft wurden *rolleyes*
  3. und wir deshalb alle unsere Sachen ueberall mit hin schleppen mussten.

Wir haben uns darum in ein Cafe gesetzt und was gegessen, Kaffee getrunken und noch mehr getrunken und viele Karten geschrieben und gelabert und rumgebloedelt. Weil wir schon Erfahrung mit ach so nah am Hostel liegenden Bushaltestellen haben, fiel uns die Entscheidung, ein Taxi zu nehmen sehr leicht. Laut Anfahrtsbeschreibung liegt das Hostel “only 15 Min. walk” vom Bus Stop. Oder auch 1 Meile = 1,6 km — vollgepackt mit viel Gepaeck.

Das Hostel ist sehr schoen. Es liegt mitten in gruenen Wiesen, Parks und leicht huegeligem Gelaende. Ina war ganz hin und weg, dass hier alles so gruen ist (Las Vegas ist ja sowieso nur “Fake”). Das Hostel ist sogar klimatisiert und es gibt kostenlos Kaffee und Gewuerze etc. zum Kochen. Mit dem Auto waere das Hostel perfekt, so aber ist es “naja”. Wir muessen namlich immer 15 Min zum Bus gehen, dann 15-30 Min warten und dann gut 30 Min. mit dem Bus in die Stadt fahren. Nah ist was anderes.

Den heutigen Tag werden wir mit einer kurzen City-Tour inkl. obligatorischer Besichtigung der Liberty Bell verbringen, um am Abend mal etwas auszuruhen und die Kueche zu nutzen. Dafuer nehmen wir uns aus der Stadt irgendeine Art von Nudeln mit. Das geht schnell und einfach. Jetzt grad sind wir in der Free Library of Philadelphia. Die haben kostenloses Internet. Im unserem Hostel gibt es zwar auch Internet, aber es kostet ganz schoen viel Geld, funktionioniert nicht richtigund der Rechner ist so lahm, dass es nichtmal Spass macht. Dafuer gibt es kostenloses WLAN.

Gestern Abend in einem Strassencafe haben wir mal wieder einen offenen Hotspot (wahrscheinlich privat, ist mir aber egal) zum Surfen und Mails abrufen genutzt. Das gibt es hier wirklich oft. Oh, und Philadelphia hat eine tolle Innenstadt! Und wir haben bei den Fox29-News durch die Scheibe zugeschaut. Ina kannte das schon aus Vegas, aber ich ja nicht…