Tagesarchiv für den 28. Juni 2006

Alles super vorbereitet!

Nach einem sehr guten Frühstück mit Nutella und allerlei Aufschnitt kann es los gehen. Kevin hat uns eine komplette Tour herausgesucht, die zusätzlich noch viele Insidertipps enthält. Wie hätte es besser sein sollen Auf geht’s!

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Ich rieche Popcorn!

Cincinnati, Ohio. Ein garnicht mal so kleiner Flughafen irgendwo auf dem platten Land, der scheinbar nur von Delta angeflogen wird. Gleich bei der Ankunft im Terminal wird man von Subway, McDonald’s und Starbucks begrüßt. Außerdem ist alles etwas farbiger (war nicht auf die Leute bezogen, trifft aber trotzdem zu). Ich habe mir gleich mal einen Kaffee geholt, um die Wartezeit zu überbrücken.

Der Flug selber ging schneller rum, als ich gedacht habe. Man hat trotzdem viel Zeit zum Nachdenken, z.B. warum die Strafe für das Rauchen auf der Flugzeugtoilette $2200 und nicht nur $2000 beträgt oder warum die Wassertropfen in den Wolken bei -50 Grad nicht zu Eis werden und herunterfallen. Der Platz am Notausgang ist garnicht mal so schlecht: Man hat megaviel Beinfreiheit. Leider ist es etwas frisch gewesen. Dagegen hat die Delta-Decke aber sehr gut geholfen. Frage Nr. 3: war den Passagieren in kurzer Hose und T-Shirt auch so kalt wie mir mit langer Hose und Pulli?

Mein Sitznachbar ist für 1 1/2 Tage in die Staaten geflogen und man konnte ihm seine Begeisterung darüber ansehen.

Die Einreise-Prozedur war okay, auch wenn der Beamte gut von der Army hätte sein können. Während er den Schriftkram erledigte, hat er auch ziemlich schnell so Fragen gestellt wie: Wadda ye wöörk?

Eine „USA Today“ soll mir über die nächste Zeit helfen. Die Reiseführer habe ich nämlich schön zu viel im Flugzeug gelesen. Vielleicht teste ich noch das Essensangebot. Mal schaun. Durch das Fernsehprogramm hier und im Flugzeug fängt meine Zunge immer mehr an, sich nach innen zu Rollen..

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Noch mehr Airport-Impressionen

Zahlreiche ältere Leute, von denen keiner unter 60 war, haben vor den Einwanderungsschaltern unaufgefordert dabei geholfen, dass man im der richtigen Schlange und mit den richtigen und ausgefüllten Formularen an den Schalter tritt. Solch ein Dienst ist eigentlich nicht erforderlich, hilft aber ungemein und gibt einem ein gutes Gefühl. In Deutschland würde es diese Art von Jobs wohl nicht geben. Auch an den Abflugtafeln standen nette ältere Menschen, um einem beim Suchen des Fluges zu helfen oder Unklarheiten zu erläutern.

Im Zeitschriftenladen fragte mich die Verkäuferin während ich das Geld suchte, wie mein Tag gewesen ist. Ich werde mich an die Umgangsformen gewöhnen müssen 😉

Ich habe noch nie so viele Leute mit Laptops (nicht „Notebooks“) gesehen. Trotzdem bekomme ich das WLAN mich hin…

Auch Menschen in fortgeschrittenem Alter essen bei McDonald’s und tragen Baseball-Mützen.